Alarmstufen-Konzept

Planen Sie vor!

Neu in FLIWAS 3 ist das Alarmstufen-Modell. Es ermöglicht, entscheidende Maßnahmen und Akteure schnell und effizient zu koordinieren, indem Indikatoren, Alarmstufen und Maßnahmen (zu Maßnahmenbündeln zusammengefasst) einander zugeordnet werden können. Auslöser der Alarmstufen ist jeweils eine Kombination örtlich relevanter Indikatoren, wie z.B.:

  • Warnungen: Der DWD gibt eine Unwetterwarnung für das Einzugsgebiet heraus
  • Vorhersage: Die HVZ erstellt eine Pegelvorhersage mit einer Bandbreite der möglichen Wasserstandsentwicklung
  • Lokale Verhältnisse: Abflüsse/ Wasserstände an eigenen Pegeln
  • Status der HW-Schutzanlagen: Die Kapazität der Rückhaltebecken wird festgestellt
  • Beobachtungen: Deichläufer melden eine Unterspülung der HW-Dämme

Die Kommunen ordnen die Indikatoren selbst – entsprechend den örtlichen Anforderungen und Möglichkeiten – den Alarmstufen zu. FLIWAS 3 dokumentiert diese Zuordnung und ermöglicht allen Akteuren (Bauhof, Ortspolizeibehörde, Feuerwehr etc.) ihren spezifischen Alarm- und Einsatzplan zu erstellen und im Ernstfall softwareunterstützt abzuarbeiten. So weiß jeder, was er wann zu veranlassen bzw. auszuführen hat.

Die Indikatoren, die Aktivierungsmatrix und die Maßnahmen des Alarmstufenmodells können durch berechtigte Benutzer an neue Erkenntnisse angepasst werden. Unabhängig vom ortsfesten FLIWAS-3-Arbeitsplatz der Gemeinde können wichtige Datenpflegemaßnahmen auch von mobilen Arbeitsplätzen aus erledigt werden können.